Glasperlenstrahlen

Verfahren & Strahlmittel

Das Glasperlenstrahlen ist eine ähnliche Methode wie Sandstrahlen, wobei als Strahlmittel kleine Glaskügelchen verwendet werden. Der Hauptbestandteil der gehärteten Strahlkörner ist Silizium und ein kleiner Anteil Natrium, das sich stabilitätsfördernd auswirkt. Auch hier ist die bearbeitete Oberfläche weniger schmutzanfällig, da das Werkstück durch die Glaskugeln weniger stark aufgeraut wird, als durch Sand.

Das Glasperlenstrahlen wird auch als Kugelstrahlen oder Verfestigungsstrahlen bezeichnet und stellt ein Anwendungsgebiet dar, welches nach DIN 8200 unter dem Überbegriff Strahlen subsummiert wird.

Glasperlenstrahlen ist eine weitverbreitete Methode zur Oberflächenbehandlung. Beim Kugelstrahlen wird eine Verfestigung und eine elastische plastische Verformung erreicht, welche dann in einer Druckeigenspannung resultiert.

 

Verwendung & Einsatz

Beim Glasperlenstrahlen ist vor allem die Generierung von Druckeigenspannung, um die Dauerfestigkeit des Werkstückes zu erhöhen, sehr relevant. Die verbesserte Korrosionsbeständigkeit und die Vergrösserung der zu bearbeitenden Oberfläche, die beispielsweise beim Zusammenkleben von Bauteilen wichtig sind, sind Gründe, die zur Verwendung des Glasperlenstrahlens beitragen. Je filigraner die Glasperlen umso feiner die Oberflächenstruktur, bis hin zu einer polierenden Wirkung.

 

Effekte & Optik

Dieser Seidenmatteffekt bleibt für die gesamte Dauer der Nutzung erhalten. Unterschiedliche Körnungen der Glasperlen erzielen verschiedene Glanzeffekte und Passivierungen nach dem Strahlvorgang (Aluminium: Eloxal / Edelstahl: Salpetersäure) erhöhen die Korrosionsbeständigkeit.

Außerdem wird die Oberfläche von allen anhaftenden Fremdkörpern gereinigt, während die Masse unverändert bleibt, die Oberfläche wird verfestigt und die Lebensdauer des Werkstücks erheblich verlängert.

Durch den Einsatz von Glasperlen als Strahlmittel werden hochwertige Materialien, wie zum Beispiel Chromstahl, Aluminium, Holz und Glas weiter veredelt. Aber auch Buntmetalle wie Messing oder Bronze. Gezielt werden matte oder seidenglänzende Oberflächen durch Strahltechnik erzeugt und Oberflächenfehler im Material kaschiert.

Somit ist das Glasperlenstrahlen ein Schonstrahlverfahren welches zur Oberflächenverbesserung und – veredelung angewandt wird.

Dieser Effekt bleibt für die gesamte Dauer der Nutzung erhalten. Auch bei diesem Verfahren wird der Umweltgedanke groß geschrieben, da es im Gegensatz zum chemischen Beizen ohne die schädlichen Stoffe angewandt wird.

Unsere Glasperlenstrahlhalle hat folgende Bearbeitungsmaße: 16x6x5m LxBxH

Hakenlast 15 Tonnen

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